© Rainer Langer

Kylltal

Verkehrsverbund erweitert Busangebot rund um Hillesheim 

Neues Buskonzept demnächst auch im Kylltal: Der VRT schreibt in Kooperation mit dem SPNV-Nord ein weiteres Busnetz für den Landkreis Vulkaneifel aus. Diese neuen Linien zwischen Stadtkyll, Hillesheim, Gerolstein und Densborn soll es ab Dezember 2023 geben:

Als dritte Region im Landkreis Vulkaneifel bringt das Busnetz „Kylltal“ in der Verbandsgemeinde Gerolstein ab Dezember 2023 weitreichende Verbesserungen. Der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) hat in seiner Verbandsversammlung am Dienstag, 10. Mai 2022, in der Stadthalle Saarburg beschlossen, die Ausschreibung im Sommer 2022 zu starten. Das neue Busnetz ist in zwei Lose aufgeteilt, damit auch kleine und mittelständische Busunternehmen die Möglichkeit haben, sich zu bewerben.

Jedes Los enthält je eine regionale Hauptlinie, sowie lokale und zum Teil kreisgrenzüberschreitende Ergänzungslinien und viele abgestimmte RufBus-Linien.

Die erste Hauptlinie (530) soll täglich im Stundentakt ringförmig von Oberbettingen über Hillesheim, Pelm und Gerolstein verlaufen. In Gerolstein soll sie die Verknüpfung zum Bahnverkehr nach Trier und Köln herstellen.

Die zweite Hauptlinie (540) soll alle zwei Stunden zwischen Jünkerath und Prüm über Stadtkyll, Hallschlag und Olzheim führen. Sie soll in Jünkerath die Verknüpfung zum Bahnverkehr bringen. Ebenso ermöglicht sie in Prüm Anschlüsse auf regionale und lokale Buslinien.

Die beiden Hauptlinien werden vom Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Nord (SPNV-Nord) geplant und finanziert. Die 14 geplanten lokalen Bus- oder RufBus-Linien finanziert hauptsächlich der Landkreis Vulkaneifel.

Das neue Busnetz Kylltal bietet mit seinen derzeit geplanten 16 Buslinien ab Dezember 2023 für zehn Jahre ein zeitgemäßes Busnetz und damit bessere Verbindungen sowohl für Schüler, als auch für Pendler und Gelegenheitsfahrer. Mit Bussen und RufBussen die entlang ihrer Linien montags bis sonntags in festgelegtem Takt fahren. Die RufBusse sind mit Kleinbussen oder Taxis unterwegs und ermöglichen es Menschen aus abgelegeneren Orten im Zwei-Stundentakt zum Bus-Tarif auch am Wochenende in die nächste Stadt, den Zug oder eine der Hauptbuslinien zu erreichen. 

 

Info:

Mit insgesamt 15 neuen VRT-Busnetzen verdoppelt der VRT bis zum Jahr 2025 das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) der Region. Zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) gehören die vier Landkreise Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Vulkaneifel und Eifelkreis Bitburg-Prüm sowie die Stadt Trier. Diese sind die Aufgabenträger des VRT, die das Angebot gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz auch finanzieren. Der VRT plant die Nahverkehrslinien im Verbundgebiet, garantiert einen einheitlichen Tickettarif bei den 21 in der Region fahrenden Verkehrsunternehmen und hat zum Ziel, den ÖPNV in der Region so verständlich und attraktiv wie möglich zu gestalten, um möglichst viele Menschen vom Bus- und Zugfahren zu überzeugen.



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