Neue Tarife im VRT – EinzelTicket Preisstufe 1 und 2 unverändert

Nach drei Jahren der Preisstabilität kommt es ab 1. Januar 2018 zu einer Erhöhung der Ticketpreise von 2,48 Prozent.

Seit vielen Jahren wird im VRT ein Modell zur Berechnung der Kostenentwicklung als Grundlage für die Tarifentwicklung angewandt. Das Modell basiert auf Preisindizes des Statistischen Bundesamtes, wie z.B. die Kosten für Treibstoff, Personal, Ersatzteile, Reifen, Reparaturen und Versicherungen. Diese Faktoren sind jährlichen Schwankungen unterworfen und beeinflussen so die Gestaltung des VRT-Tarifs. Die Kostensteigerung der Indizes im Betrachtungszeitraum lag z.B. beim Dieselkraftstoff bei 2,0 Prozent, bei Versicherungen bei 3,5 Prozent und bei den Personalkosten bei 2,5 Prozent. Bei der Tariferhöhung sind neben diesen Faktoren zudem die rückläufigen Einnahmen der Verkehrsunternehmen durch den prognostizierten demographischen Wandel berücksichtigt.

Nicht erhöht werden ab Januar 2018 die EinzelTickets der Preisstufe 1 und 2. So kostet ein EinzelTicket in der Trierer City auch weiterhin 2 Euro. Dies soll Gelegenheitsfahrer - insbesondere in der Stadt Trier - anregen, häufiger den ÖPNV zu nutzen. Unverändert bleibt zudem der Preis für die VRT-SparKarte (19 Euro), die zum Kauf eines um etwa 20 Prozent rabattierten EinzelTickets Sparkarte berechtigt. Auch der Preis für das SchülerFreizeitTicket bleibt mit 174 Euro mindestens ein weiteres Jahr konstant.

Alle anderen Tickets werden ab 1. Januar 2018 um durchschnittlich 2,48 Prozent erhöht. Beispielsweise kostet ein MobilTicket Jahr von Waldrach nach Trier (Preisstufe 3) monatlich lediglich 3 Euro mehr, also 91 Euro statt 87,50 Euro.

Die neuen Preise gelten vorbehaltlich der Genehmigung durch den Landesbetrieb Mobilität.




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