Preise für Bustickets werden nicht erhöht

Andreas Ludwig wird neuer Verbandsvorsteher des Zweckverbands Verkehrsverbund Region Trier (VRT). Außerdem gibt es im August keine Ticketpreiserhöhungen. Das hat der Zweckverband am Mittwoch, 19. Mai, einstimmig beschlossen.

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Die Mitglieder des Zweckverbands Verkehrsverbund Region Trier (VRT) haben in einer digitalen Verbandsversammlung beschlossen, dass es bis Ende des Jahres keine Tariferhöhungen in den Bussen und Bahnen der Region geben soll. Bis dahin übernehmen die Stadt Trier, die Kreise im VRT und das Land Rheinland-Pfalz die entstehenden Mehrkosten. Das soll auch Kunden den Wiedereinstieg in Bus und Bahn erleichtern. Die wegen gestiegener Kosten eigentlich notwendige Tarifanpassung zum Januar 2021 hatte der VRT zunächst bis Juli dieses Jahres ausgesetzt. Nun wird die Anpassung noch einmal bis 31. Dezember ausgesetzt. Den Verkehrsunternehmen entstehen dadurch Mindererlöse – insgesamt 570.000 Euro im Jahr 2021, die das Land - etwa zur Hälfte -, die Kreise und die Stadt Trier nun zusammen ausgleichen.

Die Mitglieder des Zweckverbands wählten und vereidigten außerdem den Beigeordneten der Stadt Trier Andreas Ludwig zum neuen Verbandsvorsteher. Der bisherige Verbandsvorsteher Joachim Streit ist in das neue Landesparlament eingezogen.

Die Verbandsversammlung beschloss auch die europaweite Ausschreibung des Busnetzes Waldeifel, zwischen Prüm, Bitburg und Spangdahlem, das im Dezember 2022 starten soll. Der Beschluss gilt vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV)-Nord und des Eifelkreises Bitburg-Prüm.

Hintergrund: Warum eine Ticketpreiserhöhung manchmal nötig ist

Der Preisgestaltung im VRT-Gebiet basiert auf der Grundlage eines umfangreichen Indexmodells zur Ermittlung der Kostenentwicklung. Dabei werden Preisindizes des Statistischen Bundesamts für Kosten von Treibstoff, Personalgehälter, Ersatzteilen, Reifen, Reparaturen sowie Versicherungen einbezogen.

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