© Rainer Langer

Tarifanpassung im VRT zum 1. Januar 2019

In der Verbandsversammlung wurde – mit Enthaltung der Stadt Trier – am 25. September die Tarifanpassung für das Jahr 2019 beschlossen. Aufgrund von gestiegenen Fixkosten werden die Ticketpreise im VRT ab dem 1. Januar 2019 um durchschnittlich 2,94 Prozent angehoben. Davon ist seit 2013 erstmals auch der Preis für ein EinzelTicket der Preisstufe 1 betroffen.

Seit vielen Jahren wird im VRT ein Modell zur Berechnung der Kostenentwicklung als Grundlage für die Tarifentwicklung angewandt. Dieses basiert auf Preisindizes des Statistischen Bundesamtes wie z.B. die Kosten für Treibstoff, Personal, Ersatzteile, Reifen, Reparaturen und Versicherungen. Da eben diese Faktoren jährlichen Schwankungen unterworfen sind, beeinflussen sie auch die Gestaltung des VRT-Tarifs maßgeblich. Die Kostensteigerung der Indizes, die eine Tariferhöhung notwendig machen, beträgt zum Beispiel für Dieselkraftstoff 0,5 Prozent, für Reparaturkosten 0,1 Prozent     oder für Personalkosten 1 Prozent. Im Zuge der Errechnung des Tarifs sind neben diesen Faktoren zudem die rückläufigen Einnahmen der Verkehrsunternehmen durch den prognostizierten demographischen Wandel berücksichtigt.

Erhöhungen im Detail

Aufgrund dieser Berechnungen werden VRT-Tickets ab 1. Januar 2019 um durchschnittlich 2,94 Prozent erhöht. So steigt der Preis für ein Schüler-   MobilTicket Jahr in Preisstufe 1, also beispielsweise von Trier-Heiligkreuz nach Trier Hauptbahnhof, um 1,30 Euro auf 43 Euro. Der Preis für ein TagesTicket Gruppe für bis zu 5 Personen in der Preisstufe 7, beispielsweise für Hin- und Rückfahrt von Wittlich nach Trier, steigt um 50 Cent auf 22,80 Euro – also um 10 Cent pro Person.

Der Preis für das EinzelTicket der Preisstufe 1 ist seit 2013 unverändert und wird zum 1. Januar 2019 um 10 Cent auf 2,10 Euro erhöht. Das EinzelTicket der Preisstufe 2 hingegen wurde seit 2015 nicht erhöht und wird zum Jahreswechsel ebenfalls um 10 Cent auf 2,90 Euro steigen.

Die neuen Preise gelten vorbehaltlich der Genehmigung durch den Landesbetrieb Mobilität.


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